P7 Philosophie

Sportliches Training zeigt Dir, wie Du Dich wieder spüren kannst. Durch das körperliche Training spürst Du wortwörtlich am eigenen Leib, was es heißt, Ausdauer, Kraft oder Balance zu haben.

Es macht Dir das Wissen, das in Deinem eigenen Körper schlummert, bewusst. Jede/r kann die Zusammenhänge über das Leben und seine Gesundheit verstehen und zumindest zum Teil lenken. So auch Du. Befreie Dich von alten Mustern und abgelaufenen Doktrinen und sei Dein eigener Pundit.

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Deine eigenen Trainings geben Dir das Selbstbewußtsein und die Kraft, Dinge anzugehen, die Du Dir vorgenommen hast.

  • Sie geben Dir das Durchhaltevermögen und die Ruhe, um geduldig und zufrieden ans Werk zu gehen.
  • Sie geben Dir den Spass und die Kreativität, um zuversichtlich und motiviert Neues auszuprobieren.
  • Sie fordern Dich auf freundschaftliche Weise auf, Dich mit Deinen Mustern auseinanderzusetzen und flexibel auf die Welt zuzugehen.
  • Es findet ein Befreiungsprozess statt, der Deinen Körper und Geist neu formt

– weil Du Dinge loslässt, die zu Ballast geworden sind.
– weil Du Dir Dinge aneignest, die Dir noch fehlten, um Dich als Ganzes zu fühlen.

Wie innen so außen. Wie außen so innen.

Fokus im Jetzt

Im körperlichen Training richtet sich die Konzentration auf das Jetzt.
Dieser Fokus auf den Augenblick gibt dem Geist Ruhe und fördert die Fähigkeit, nur das Wesentliche zu beachten. In diesem Zustand funktioniert die Selbstwahrnehmung am Besten, Körper und Geist sind für Höchstleistungen bereit.
Wenn Du das, was Du tust, in voller Aufmerksamkeit und Achtsamtkeit durchführst, ist es so, als entdecktest Du es zum ersten Mal. Es ist wie ein meditativer Zustand. So bist Du im Jetzt, im Augenblick und Dein Geist bleibt offen für neue Wahrnehmungen und Lernerfahrungen.

Der Weg oder das Ziel?

Wenn es um das Erreichen von Zielen geht, gibt es ein paradoxes Detail – der ständige Gedanke an das Ziel blockiert das Erreichen dessen.

Warum? So lange man nur „sein Ziel vor Augen hat“ wird es mit dem Jetzt-Zustand verglichen, den man in diesem Moment als subjektiv schlechter betrachtet. Dieser Vergleich kann nur enttäuschen. Enttäuschungen sind ein schlechter Motivator, und ohne Motivation wird aus jedem neuen Vorhaben ein Hindernis mit Frustrationserlebnissen.

Die Lösung besteht darin, seine Ziele zu formulieren, sie aufzuschreiben oder bildlich darzustellen und dann „leise“ im Hinterkopf zu behalten. Viel wichtiger, als permanent an sie zu denken – oder über sie zu reden – ist die volle Konzentration auf das Jetzt, der Fokus auf den gerade wichtigen Wegabschnitt. So kann es passieren, dass Du eines Morgens aufwachst und feststellst, dass Du Deine Ziele längst nicht nur erreicht, sondern bereits übertroffen hast.

Selbstakzeptanz

Die wichtigsten Aspekte und Fragen zum Formulieren von Zielen, im Alltag wie im Training, sind aber immer noch folgende:

Liebe Dich selbst mit Deinen Stärken und Schwächen. Hinterfrage Deine Definitionen von Gut und Schlecht, sowohl was Dich und was andere betrifft.

Woher kommen meine Glaubenssätze? Warum will ich dick, dünn, schlank, stark, muskulös, fit, ausdauernd etc. werden oder bleiben? Mache ich das für mich oder für wen anderen? Für wen mache ich das eigentlich?

Kommt der Wunsch, mich zu ändern – oder eben nicht – aus meinem tiefsten Inneren? Erfülle ich damit nur eine Rolle, von der ich denke, dass ich sie erfüllen muss? Was habe ich davon, wenn ich etwas bestimmtes verändere? Was habe ich davon, wenn ich etwas bestimmtes beibehalte? Was will ich so lassen, weil es mir gut tut und was will ich ändern, weil es nicht mehr zu mir passend ist?

Die Beantwortung dieser Fragen geht nicht von heute auf morgen, und die Antworten werden sich im Laufe der Zeit abändern. Es hilft, sie sich immer wieder hervorzuholen und versuchen aufs Neue zu beantworten.

So bleiben wir körperlich und geistig flexibel und trotzdem stabil.

Pundito7